In meinem letzten Beitrag hatte ja bereits schon erzählt, dass ich mir aufgrund unseres Umzuges eine neue Hebamme suchen musste. Letztes Mal konnte ich auf die Empfehlung von Line zurückgreifen, es ist immer schön zu wissen was bzw. wer auf einen zukommt.

Vor dem ersten Treffen war ich also etwas nervös.

Ich würde zwar behaupten, nicht zu anspruchsvoll oder wählerisch zu sein, aber eine Hebamme begleitet uns Schwangere und Mütter für eine kurze und sehr wichtige Zeit, also sollte die Chemie natürlich stimmen. Und zum Glück ist es auch so, wir hatten ein sehr nettes Kennenlernen. Da die letzten Vorsorgeuntersuchungen im Wechsel vom FA und der Hebamme durchgeführt werden, musste ich abklären, ob sie diese Untersuchungen übernimmt. Ansonsten hätte ich diese Möglichkeit auch in der Praxis von meinem FA gehabt, da hier ebenfalls eine Hebamme angeschlossen ist. Ich freue mich, dass sie die Vorsorge übernehmen wird, so ist man sich nach der Geburt nicht so “fremd”.

Außerdem habe ich gleich einen Termin zur Massage ausgemacht und diese dann ein paar Tage später genossen. Ich kann es nur jeder Schwangeren empfehlen. Und das Gute daran ist, dass die Krankenkassen einen Teil (bei Gesetzlichversicherten) oder sogar die ganze Massage (bei Privatversicherten) übernehmen. Hebammen können solche Zusatzleistungen als Behandlungen bei Problemen in der Schwangerschaft abrechnen.

Einen weiteren wichtigen Punkt konnte ich ebenfalls abhaken – Die Anmeldung zur Geburt.

Auch hier gibt es eine Veränderung aufgrund des Umzuges, ein Wechsel des Krankenhauses. Wegen der Entfernung macht hier ein Wechsel Sinn, obwohl ich mit der ersten Geburt und dem Team rundum zufrieden war. Allerdings habe ich auch von dem “neuen” Krankenhaus nur Gutes gehört.

Den Zeitpunkt der Anmeldung habe ich im Internet auf der Homepage des Krankenhauses recherchiert, in diesem Fall in der 28. bis 30. Woche. Viele Krankenhäuser bieten Informationsabende an, um die Räumlichkeiten kennenzulernen. Vielleicht schaffen mein Mann und ich es dieses Mal zu einem dieser Abende. Beim letzten Mal haben wir es nicht hinbekommen (was sehr typisch für uns ist). Die Anmeldung hat insgesamt nur 10 Minuten gedauert.

Bild im Schwangibeitrag

Nächster Punkt auf der To-Do-List vor der Geburt: Alle notwendigen Unterlagen für den Antrag der Geburtsurkunde zusammen suchen, die Meldung übernimmt das Krankenhaus.

Ansonsten sind die letzten beiden Wochen eher unspektakulär bzw. normal verlaufen. Mein Vorsatz für die nächste Zeit: mich selbst weniger stressen und öfter mal eine Auszeit nehmen (und auch genießen).

Eure,
Sandra