Der Bauch wächst jetzt stetig, so langsam kann man schon fast Kugel sagen. Meine normalen Hosen passen zwar noch, aber sind nicht mehr wirklich bequem am Bauch. Ich habe die Kiste mit den Sachen aus der ersten Schwangerschaft rausgeholt. Vieles mag ich nicht mehr so, auch die normalen Klamotten, die ich damals anhatte. Ich verbinde vieles mit “dick sein”. Aber die Hosen sind sehr praktisch und direkt zum Einsatz gekommen.

Seit einer Woche spüre ich Kindsbewegungen, es ist toll!

Vorher habe ich mir immer zwischen den Arztterminen Gedanken und manchmal auch Sorgen gemacht. Jetzt weiß ich, dass alles gut ist. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich bei dem kleinen Quatschkopf auch so besorgt war. Aber vielleicht habe ich da einfach etwas mehr auf mich und meinen Körper geachtet. Jetzt ist das leider nicht immer möglich. Die Bewegungen fühlen sich übrigens so an, als wenn die kleine Maus meine Organe neu sortiert.

Leider kommt jetzt immer mehr die Schlaflosigkeit dazu. Ich liege manchmal bis mitten in der Nacht hellwach im Bett und mache mir Gedanken über alles Wichtige und Unwichtige. Vielleicht sollte ich Notizen machen, damit ich es nicht mehr im Kopf behalten muss. Es macht mich verrückt, wenn ich nicht schlafen kann. Und dann liegt da noch der kleine Quatschkopf neben mir (der wirklich jede Nacht zu uns ins Bett kommt, ist aber ein anderes Thema) und mir seine Beine entweder in meinen Rücken, Bauch oder ins Gesicht drückt.

Nach einem umfangreichem Brainstorming haben wir einen Namen für die kleine Maus gefunden. Es war nicht so einfach, da jeder gute Ideen hatte. Aber mit unserer Entscheidung sind wir sehr glücklich.

Zum Thema Ernährung kann ich nicht viel sagen, es gibt keine außergewöhnlichen Gelüste oder Abneigungen. Ich versuche viel Gesundes zu essen, gerade steht ich auf total auf Paprika und Gurke. Aber leider nasche ich auch zu gerne. Ich war noch nicht wieder auf der Waage seit dem letzten Arzttermin, aber ich befürchte das Schlimmste.

Mein Highlight in den letzten zwei Wochen:

Tagebuch meiner SchwangerschaftDer kleine Quatschkopf versteht so langsam, dass er ein Schwesterchen bekommt und redet sie auch schon mit ihrem Namen an. Jeden Morgen bekommt mein Bauch ein Küsschen von ihm. Wir müssen ihm jetzt nur noch erklären, dass das Baby nicht durch den Bauchnabel kommt.

Eure,
Sandra