Das Thema Schlafen beginnt mit der Geburt und hört wahrscheinlich nie auf. Ich kenne kaum Familien, die davon nicht “betroffen” sind. Auch bei uns ist das Thema Schlafprobleme bei Kleinkindern sehr aktuell und beschäftigt uns jetzt umso mehr, weil wir bald Nachwuchs erhalten.

Im Grunde möchte ich mich gar nicht beschweren. Der Quatschkopf schläft gut ein und macht die Nacht nicht zum Tag. Da kenne ich einige Mütter, die viele Stunden nachts wach sind um ihre Kids zu bespaßen.

Warum gibt es Schlafprobleme bei Kleinkindern?

Wir legen den Kleinen in seinem Zimmer hin, da macht er überhaupt keine Probleme und geht sogar sehr gerne in sein Bettchen. Bis er eingeschlafen ist, bleibt einer von uns bei ihm. Soweit, so gut. Leider wacht er innerhalb der nächsten 2 bis 4 Stunden regelmäßig auf. Meistens lässt er sich leicht wieder beruhigen, wichtig ist dafür seine Wasserflasche. Da er sehr viel trinkt, ist er momentan nach einer gewissen Zeit immer nass, dadurch wird er natürlich wieder wach. Hier versuchen wir gerade, auf eine kleinere Flasche umzusteigen.

Schlafprobleme bei KleinkindernIrgendwann ist der Punkt erreicht (immer bis 24 Uhr), da steht er mit seiner Decke in unserem Zimmer und möchte im großen Bett schlafen.

Ich habe eigentlich nichts dagegen, dass er bei uns schläft. Zur Zeit ist es aber so, dass er kuscheln möchte und dabei wird mein Platz natürlich ziemlich eingeschränkt. Wir haben schon ein 2-Meter-Bett, aber mit dem Bauch, Stillkissen, Kind und Mann wird es dann doch schon ziemlich eng.

Außerdem schläft der kleine Quatschkopf meistens eher unruhig. Mein Mann und ich bekommen also abwechselnd die Beine oder Arme in Rücken oder Bauch gedrückt.

Ich frage mich auch, warum er in seinem Zimmer nicht mehrere Stunden durchschlafen kann. Kann er nicht alleine sein? Sind wir daran schuld, weil wir immer bei ihm bleiben bis zum Einschlafen? Als er noch gepuckt wurde, hat er immer durchgeschlafen. Ich hab schon kurz überlegt, ob ich wieder damit anfange. Aber Spaß beiseite!

Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf die Internetseite der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) gestoßen. Hier geht es um das Thema Schlafprobleme bei Kleinkindern.

“Mit Liebe, Geduld und Konsequenz zu neuen Schlafgewohnheiten”

Es wird dort erklärt, dass aufwendige Einschlafhilfen oft zu ungünstigen Schlafgewohnheiten führen. Ich vermute, dass unsere “Einschlafhilfe”, also das Beiliegen bis zum Einschlafen, dazu führt, dass er der Kleine panisch wach wird und niemand bei ihm ist. Wir versuchen jetzt also, den Kleinen ganz langsam an das Einschlafen ohne Mama und Papa zu gewöhnen. Empfohlen wird, zunächst am Bett zu bleiben, bis das Kind schläft. Nach und nach entfernt man sich immer weiter vom Bett, bleibt aber auch hier so lange, bis das Kind schläft. Zum Schluss sollte man das Zimmer direkt verlassen können.

Da ich den Quatschkopf nicht weinen lassen möchte, finde ich diese langsame Herangehensweise für uns optimal. Da ich die Umstellung nicht erst mit dem Baby einführen möchte, beginnt die Testphase jetzt.

Gerne halte ich euch hier auf dem Laufenden!

Falls ihr bereits ähnliche Erfahrungen gemacht habt, bin ich für Tipps und Erfahrungsberichte sehr dankbar. Ich bin demnächst zu einem Informationsabend eingeladen, wo es unter anderem auch um das Thema Schlafprobleme bei Kleinkindern geht. Auch darüber werde ich berichten.

Hier der Link zur Internetseite der BZgA.

Eure,
Sandra